Training und Coaching für Resilienz und Gesundheitsmanagement

Psychische Gefährdungsbeurteilung – Chance statt lästiger Pflicht

Seit Herbst 2013 ist sie Pflicht, die psychische Gefährdungsbeurteilung – und zwar für alle Unternehmen, die mindestens einen Mitarbeiter beschäftigen. (ArbSchG §§ 4,5,6)

Was bedeutet das für Unternehmer bzw. Geschäftsführer?

In jedem Unternehmen muss evaluiert und dokumentiert werden, wie es um die psychische Gesundheit der Mitarbeiter bestellt ist. Hierzu sollen laut GDA (Gemeinsame deutsche Arbeitsstrategie des Ministeriums für Arbeit und Soziales) vier Felder untersucht werden:

  • Arbeitsinhalt
  • Arbeitsumgebung
  • Arbeitsorganisation
  • Soziale Beziehungen

Die Ergebnisse müssen dokumentiert werden, ebenso wie die Maßnahmen, die sich aus dieser Analyse heraus ergeben und deren Evaluation.

Was passiert, wenn diese Vorschriften nicht eingehalten werden? Solange alle Mitarbeiter gesund bleiben, nicht sehr viel. Die Berufsgenossenschaften kündigen zwar vermehrte Kontrollen an, bei Nicht-Befolgung droht eine Verwarnung. Aber was ist, wenn Mitarbeiter aufgrund ihrer psychischen Belastung erkranken, von diesem Gesetz wissen und erwägen, gegen den Arbeitgeber (oder vielleicht früheren Arbeitgeber) zu klagen? Dann kann das Ganze einen unschönen und vielleicht auch teuren Lauf nehmen…

Chancen für die Unternehmen

Unternehmer sind von dieser Vorgabe oft genervt, manche fühlen sich damit überfordert, viele gegängelt. Doch was die meisten dabei übersehen sind die großen Chancen, die sich für Unternehmen damit auftun – wenn man dieses Instrument sinnvoll nutzt.

So bekommen Sie exklusiv neben der Erfüllung Ihrer gesetzlichen Verpflichtung auch Informationen darüber, in welchen Abteilungen die Mitarbeiter in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt sind, wo Teamkonflikte bestehen, in welchen Abteilungen die Führungskompetenzen der Führungskräfte verbessert werden sollten, wo Arbeitsabläufe unklar sind, wo es an arbeitsorganisatorischen Voraussetzungen fehlt, die es für eine erfolgreiche Erledigung der Arbeit braucht und wo Mitarbeiter sich bereits an der Grenze Ihrer Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft befinden. Mit diesen Informationen können Sie Problembereiche leicht identifizieren und aus dem Weg räumen – somit können Sie gezielt an der Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft Ihrer Mitarbeiter arbeiten.

Wie wird das durchgeführt?

Seit das veränderte Arbeitsschutzgesetz im Herbst 2013 besteht, rollt eine wahre Flut an Werkzeugen zur psychischen Gefährdungsbeurteilung über den Markt hinweg, sodass die Motivation derer, die gewillt sind, sich dieses Themas anzunehmen, oft schnell versiegt.

Ich habe mich mit vielen verschiedenen Werkzeugen intensiv befasst, vieles ausprobiert und habe mich schlussendlich dazu entschlossen, als Partnerin in das WPi-Institut einzusteigen, weil der WPi (WORK PERFORMANCE indicator) meines Erachtens unschlagbare Vorteile bringt.

Das Besondere am WPi ist die neue Version: Die Kennzahlen des BGM können einfach und schnell evaluiert werden.

Alle Vorteile des WPi auf einen Blick:

  • Der WPi ist schlank – nur 18 bzw. 25 Fragen (in der neuen Version) müssen online beantwortet werden.
  • Der WPi ist anonym – keiner kann nachvollziehen, wer geantwortet hat, geschweige denn, was von wem geantwortet wurde.
  • Der WPi ist sicher – so sicher, wie das in der heutigen Zeit möglich ist – die Daten ruhen verschlüsselt auf einem deutschen Server.
  • Der WPi bringt trotz seiner Kürze viele Informationen über das Befinden der Mitarbeiter:
    • Der WPi gibt Auskunft darüber, in welcher Abteilung es bei welchen Themen „klemmt“.
    • Der WPi testet die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter.
    • Der WPi zeigt, wo Teams nicht funktionieren.
    • Der WPi sagt auch, in welchen Abteilungen die Führungskompetenzen der Führungskräfte noch verbessert werden sollten.
    • Der WPi gibt Auskunft, in welchen Abteilungen die Arbeitsorganisation hängt.
    • Der WPi zeigt, wo Arbeitsinhalte unklar oder überfordernd sind.
    • Der WPi testet, ob die Arbeitsumgebung für die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter förderlich ist.
    • Der WPi misst sowohl die Intensität der Belastung/Beanspruchung als auch die Zeitachse, wie häufig eine Belastung/Beanspruchung auftritt.
  • Der WPi hat die Dokumentation inkludiert, somit ist den gesetzlichen Vorschriften damit zur Gänze genüge getan.
  • Den WPi gibt es mittlerweile in einer Version, die die Kennzahlen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement abfragen kann. Mit dieser neuen Version kann BGM endlich wirklich evaluiert werden.

Zum Ablauf:

  • Bedarfsanalyse
  • Einteilung der Mitarbeiter in Gruppen, die eine ähnliche Tätigkeit durchführen bzw. eine vergleichbare psychische Belastung erleben (sog. Units)
  • Briefing der Führungskräfte, Kommunikation an die Mitarbeiter
  • Durchführung der Online-Befragung
  • Analyse und Auswertung
  • Reporting des Ergebnisses
  • Entwicklung sich daraus ergebender Maßnahmen
  • Durchführung der Maßnahmen
  • Evaluierung der Maßnahmen

Sollten sich größere Veränderungen im Unternehmen ergeben, bzw. die Arbeitsausfälle steigen, muss laut GDA die psychische Gefährdungsbeurteilung wiederholt werden.

Zu den Kosten:

Abgerechnet wird pro Unit. Je nach Größe des Unternehmens und je nach Situation liegt der Preis pro Unit zwischen € 300,– und € 400,– zzgl. ges. MwSt..

 

Interesse? Für weitere Informationen, Demomaterial, Testzugang oder Beratung:

0179 7955506 oder info [at] anja-wilhelm [dot] de